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Wer hier schreibt:

Über die Autorin

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Hallo,
 mein Name ist Andrea Kuhl und ich bin  Autorin und Medizinjournalistin. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, wer hier schreibt und was ich eigentlich beruflich mache und was mich zur Expertin für Magen-Darm-Erkrankungen gemacht hat. Lasst mich kurz ein paar Worte dazu sagen, was eigentlich mein Ziel ist.

Ich lebe am Mittelmeer und ich bin das, was man eine “Betroffene” nennt.
Viele Jahre litt ich unter einer chronischen Gastritis, Refluxbeschwerden, die sich mit den Jahren verschlimmerten und auch an dem, was Gastroenterologen “stillen Reflux” nennen.
Die Gastritis hatte ich mir zugezogen, als ich eine zeit lang auf Grund einer Skeletterkrankung Entzündungshemmer wie Diclofenac und Ibuprofen einnehmen musste. Das damalige Krankheitsbild war zwar längst überwunden und ich nahm die Mittel nicht mehr, aber der Gastroenterologe behauptete munter, eben die seien eindeutig die Schuldigen an meiner Misere. Über mehrere (fast 6) Jahre nahm ich also getreulich Protonenpumpeninhibitoren, die mit der Zeit aber nur noch wenig bis gar nicht halfen. Auch eine verordnete Dosiserhöhung brachte nicht wirklich etwas.

 Verschiedene Untersuchungen zeigten ein zünftiges Magengeschwür, eine Speiseröhrenentzündung und eine kleine Zwerchfellhernie. Und so wurden noch höhere Dosen PPI’s verordnet. Dabei ermahnte man mich, ich solle doch endlich ein wenig Rücksicht auf meinen gereizten Magen nehmen und mit dem Essen etwas vorsichtiger sein. 

 Das schlug denn doch dem Fass den Boden aus. Mehrfach hatte ich versichert, dass ich sehr wohl auf meine Ernährung achten würde und schon seit Jahren weder Kaffee noch Tee oder Alkohol trinken würde. Aber anscheinend glaubte der Arzt, dies seien irgendwelche Schutzbehauptungen! Ich hatte genug!
Außerdem erschienen mir die gestellten Diagnosen gepaart mit dem Wissen, das ich weder rauchte noch soff, mich auch nicht “magenunfreundlich” ernährte doch recht bedenklich. Kurz und eben nicht gut, ich fühlte mich nicht ernst genommen und abgewimmelt. Als ich das Ganze einem befreundeten Apotheker erzählte, grinste der und sagte: >>Achtung, wenn sie nicht weiter wissen, schwindeln immer die Patienten!  Ich denke … jetzt bist du auf dem besten Weg zur Reizmagendiagnose!<<

Also beschloss ich neue Wege zu gehen.

Neue Wege >>wer-hier-schreibt

Ich nahm mir endlich die Zeit, mich um meine Gesundheit  zu kümmern und tat, was man in wissenschaftlichen Kreisen ‘sich einlesen’ nennt. Als Medizinjournalistin wusste ich wo es die aktuellsten und fundierten Auskünfte zu den meisten Themen gab. Jedenfalls dachte ich das. Und ich machte mich auf die Suche nach eigenen Einschätzungen.

Also las ich so ziemlich alles, was zu den Themen Sodbrennen, GERD, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Zwerchfellbruch, Speiseröhrenentzündung und Refluxkrankheit zu finden war.

Nach weiteren 6 Monaten hochdosierter Dauertherapie, die erhebliche Nebenwirkungen verursachte, gab es erneut den ärztlichen Rat: “Na dann nehmen sie die PPI’s halt weiter! Die sind gut verträglich und die müssen ihnen doch helfen!”
Das taten sie nicht und ich war ratlos.

 Ich war damals noch keine 40 und ich wollte heraus, aus dieser Sackgasse. Also begann ich die Dinge neu zu denken.

 

So hinterfragte ich all die Aussagen zum Thema Magensäure und deren angeblicher Überproduktion. Die massenhafte Übermedikation mit Protonenpumpenhemmern wird heute zunehmend kritisch gesehen. 

Auf dem Weg durch all die Seiten und Portale im Internet, ebenso wie beim durchforsten von Bibliotheken und wissenschaftlichen Portalen wurde mir eines klar: Es herrscht eine ungeheure Informationsflut, die unweigerlich über jeden von uns hereinbricht. Wenn wir beginnen, uns über unsere gesundheitlichen Probleme zu informieren. Und es hat mich viel Zeit und Kraft gekostet, all das Material zu sichten, zu bewerten und einzuordnen. Ihr seht also, wer hier schreibt ist eine tatsächlich Betroffene, die den beruflichen Hintergrund hat, Publikationen richtig zu werten und sie auch beurteilen kann.

Die richtige Therapie

Am Ende all dieser Gedankengänge stand der Plan zu einer Eigentherapie zur Heilung meiner angeblichen Refluxösophagitis und Gastritis. Ich erkannte, das es sich lohnt, die Dinge zu hinterfragen. Der einzige Experte für unsere Gesundheit sind wir selbst. Auch unter Ärzten ist Schubladendenken weit verbreitet. Wer nicht hat, was sie alle haben, der fällt schnell durchs Raster und landet in der Psycho-Schublade. Kostendruck, Zeitmangel und das herumdoktern an Symptomen ist so weit verbreitet, das es kaum noch Schulmediziner gibt, die nicht Symptome und Laborwerte sondern Menschen behandeln.

 Und ich schaffte es ! Meiner Verdauung geht es wieder gut und ich habe mein normales Leben zurück!

Mit meiner Website möchte ich Menschen mit Magen-Darm-Problemen eine Navigation an die Hand geben.  Sie wird euch durch den Dschungel all der Informationen aus dem Netz und aus Ratgebern und anderen Publikationen steuern. In diesem Sinne:

 Lasst mich euer Kompass auf dem Weg zu neuer Lebensqualität und einer besseren Verdauung sein!