Wenn die Nacht und dein Rachen zur Problemzone werden Du wachst morgens auf mit einem rauen Hals, musst dich ständig räuspern – und fragst dich, warum der Abend ohne Essen trotzdem Symptome bringt. Was viele nicht wissen: In vielen Fällen ist nicht nur der Stille Reflux ...
Stiller Reflux
Das Krankheitsbild „Stiller Reflux“ hält nur langsam Einzug in die Sprechzimmer der Gastroenterologen. Symptome außerhalb des Verdauungstraktes wurden lange nicht mit der Refluxkrankheit oder ihrer „stillen“ Schwester in Verbindung gebracht.
Der Reflux von Mageninhalt, den wir alle als Sodbrennen kennen, kann auch gasförmig erfolgen. Das macht ihn sehr viel beweglicher als den Reflux in flüssiger Form: Gas breitet sich schneller aus, steigt weiter auf und hinterlässt in der Speiseröhre keinen Flüssigkeitsfilm – deshalb fehlt das Brennen.
Der obere Speiseröhrenschließmuskel hält es nicht auf. Im Gegenteil: Er öffnet gezielt für Gas, denn genau das ist seine Aufgabe. So gelangt das Refluat bis in Rachen und Nasennebenhöhlen, wird teilweise eingeatmet und reizt die empfindlichen Schleimhäute in Hals, Nebenhöhlen und Lunge.
Und hier liegt das Fatale am Stillen Reflux: Das Gas trägt Pepsin mit sich, ein Enzym, das im Magen Eiweiße verdaut. Die Pepsine lagern sich in die Zellen der Schleimhäute ein, und sobald wir etwas Saures zu uns nehmen, reaktiviert die Säure sie – sie beginnen von Neuem zu tun, wozu sie geschaffen sind.
Warum Serotonin dein Reflux-Problem sein könnte – und was du jetzt tun kannst Du kämpfst mit Stillem Reflux – Brennen im Hals, Räuspern, Schluckbeschwerden, Husten. Du hast deine Ernährung schon angepasst, vielleicht sogar PPI genommen – und trotzdem bleibt das Gefühl. Etwas stimmt nicht. Und oft ...
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Kurz gefasst Die 24-Stunden-pH-Metrie misst den Säuregehalt in der Speiseröhre, nicht im Magen. Sie zeigt damit, dass Mageninhalt aufsteigt, wie oft das geschieht und ob es mit deinen Beschwerden zusammenfällt. Sie zeigt nicht, wie viel Säure dein Magen produziert – und schon gar nicht, warum der ...
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