Magenschleimhautentzündung / Gastritis

Magenschleimhautentzündung vector

Die chronische Magenschleimhautentzündung wird in drei Typen aufgeteilt. Es gibt einen durch eine überschießende Immunreaktion entstandenen Typ, einen durch Infektion mit einem Bacterium hervorgerufenen und einen durch Medikamente ausgelösten Typ. Hier hängt die Therapie von den Auslösern ab.

Übersicht

 Magenschleimhautentzündung / Gastritis ist eine häufige Magenerkrankung und tritt in zwei verschiedenen Formen auf.
Die akute Gastritis äußert sich durch Übelkeit, Aufstoßen und Oberbauch- bzw. Magenschmerzen. Die zweite Form ist die chronische Gastritis. Diese Art der Magenschleimhautentzündung wird lange nicht bemerkt, weil sie keine oder kaum Beschwerden macht.
Um eine Magenschleimhautentzündung / Gastritis fest zu stellen, muss der Arzt eine Magenspiegelung machen.
Bei einer akuten Gastritis hilft oft Schonkost und säureneutralisierende oder säurehemmende Medikamente, die den Säuregrad des Mageninhalts beeinflussen, damit die Magenschleimhaut besser abheilen kann.

Inhalt

Die Magenschleimhaut kleidet den Magen von innen aus. Zellen in der Schleimhaut produzieren Salzsäure und Pepsin, das zum aufspalten von Nahrungseiweißen gebraucht wird. Dieses Gemisch aus Salzsäure und Pepsin stellt für die Magenschleimhaut eine ziemliche Herausforderung dar, denn es würde den Magen ebenso wie die Nahrung langsam verdauen.
Deshalb hat Mutter Natur sich etwas ausgedacht. Es gibt in der Magenschleimhaut spezielle Zellen, die einen zähflüssigen Schleim produzieren, der die Schleimhaut gänzlich überzieht und so die Magenwand schützt. Unterschiedliche Einflüsse können nun diese Schutzschicht aus Schleim angreifen, oder aber es wird aus unterschiedlichen Gründen zu viel Magensäure produziert.
Die mögliche Folge wäre in beiden Fällen eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis). Diese Gastritis beginnt dann entweder plötzlich und heilt schnell wieder ab, weil der Körper es schafft, mit der Entzündung selbst fertig zu werden oder die Entzündung verläuft langsam und schleichend und wird zur chronischen Form der Gastritis. Selten geht auch eine akute Form in eine chronische über.

Ursachen

Auslöser der akuten Form der Magenschleimhaut-entzündung

  • Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen
  • starker psychischer Stress, Ängste, psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen
  • Lebensmittelvergiftungen: Hier tritt meist eine Vergesellschaftung der Magenschleimhautentzündung mit Darmproblemen auf (Gastroenteritis)
  • zu viel Alkohol, Zigaretten, Kaffee oder scharfes Essen
  • starker körperlicher Stress (Kreislaufschock, Unfälle, Verbrennungen, große Operationen, erhebliche Verletzungen, extreme körperliche Beanspruchungen)
  • Verätzungen durch Säuren oder Laugen
  • bei Krebspatienten, die einer Strahlentherapie unterzogen werden
  • bestimmte Medikamente, vor allem Schmerzmittel und Entzündungshemmer, Medikamente gegen Rheuma, Wirkstoffe aus der Chemotherapie und Kortison, besonders wenn es mit Schmerzmitteln kombiniert wird

Auslöser der chronischen Formen der Magenschleimhaut-entzündung

Ursachen: Typ A Gastritis

Eine Magenschleimhautentzündung vom Typ A ist eine Autoimmunerkrankung.
 Das bedeutet, das das Immunsystem körpereigenes Gewebe, in diesem Falle die Magenschleimhaut, irrtümlich angreift. Es liegt hier eine Art Fehlprogrammierung vor, die die Immunabwehr statt auf Viren oder Bakterien auf die sogenannten Belegzellen in der Magenschleimhaut richtet. Diese Zellen produzieren normaler Weise Magensäure, also Salzsäure. Greift das Immunsystem nun diese Zellen an, entzündet sich die Magenschleimhaut und die Belegzellen gehen allmählich zu Grunde. So wird immer weniger Magensäure hergestellt. Magensäure ist aber wichtig für die Verdauung und zur Abwehr von Erregern. Der Körper versucht nun etwas zu unternehmen, um den Magensäuremangel aus zu gleichen. Er erhöht also die Menge an Gastrin, welches die Säurebildung erhöht. Die nun viel zu große Menge an Gastrin schädigt die Schleimhaut nun auch noch. Langsam und über Jahre unbehandelt gelassen kann es so zu Zellveränderungen kommen (Magenkrebs).
Dies ist aber doch recht selten. 
Ein weitaus größeres Problem stellen die zerstörten Belegzellen in anderer Hinsicht dar. Neben Magensäure stellen die Belegzellen auch den sogenannten Intrinsic Faktor her. Ohne diesen Stoff kann im Dünndarm kein Vitamin B 12 aufgenommen werden. Auf Dauer entwickelt sich hieraus dann eine spezielle Form der Anämie, die sogenannte pernitiöse Anämie, eine besondere Form der Blutarmut.

Auslöser: Typ B Gastritis

Diese Form der chronischen Magenschleimhautentzündung ist die häufigste. Die Ursache ist hier eine Infektion mit Helicobacter pylori. Etwa jeder zweite trägt dieses Bakterium in sich, die meisten aber ohne zu erkranken. Wie der Keim genau übertragen wird ist noch nicht abschließende geklärt, sicher ist jedoch, dass er von Mensch zu Mensch übertragen wird.
Wir haben auch Magensäure im Magen weil dadurch verhindert wird, dass Bakterien oder Viren in den Körper eindringen und dort Schaden anrichten können.
Der Helicobacter pylori jedoch ist ein recht listiger Zeitgenosse. Damit ihm die Magensäure nicht den Garaus macht, produziert er Ammoniak, welches er aus Harnstoff herstellt. Mit dem Ammoniak neutralisiert er die Magensäure in seiner nächsten Umgebung und kann so lange im Magen überleben. 
Bei den meisten von uns arrangiert sich der Körper mit dem Bakterium und wir merken nichts von seiner Anwesenheit. Nur manchmal,  zum Beispiel wenn noch weitere schädigende Einflüsse hinzu kommen, kommt es dann zu Beschwerden. Allerdings ist dieser Erreger ein wichtiger Wegbereiter für Magengeschwüre und auch an der Bildung von Zwölffingerdarmgeschwüren nicht ganz unbeteiligt. Er ist auch ein Risikofaktor bei der Entstehung von Magenlymphomen oderMagenkrebs.
In sehr seltenen Fällen können auch andere Bakterien der Auslöser einer Typ B Gastritis sein.

Auslöser: Typ C Gastritis

Etwa jede dritte chronische Gastritis wird durch Medikamente, die den Magen reizen ausgelöst. Es handelt sich hier also um eine toxische Gastritis. Besonders Schmerzmittel und Entzündungshemmer aus der Gruppe der nicht steroidalen Entzündungshemmer wie beispielsweise ASS, Ibuprofen oder Diclofenac. Erinnert ihr euch noch wie der Arzt beim letzten verstauchten Köchel gefragt hat, ob ihr Magenprobleme habt, bevor er euch Diclofenac verschrieben hat? Das war der Grund!

Eine andere Ursache für eine Typ C Gastritis ist der sogenannte Gallenreflux. Dabei fließt stets eine kleine Menge Gallensaft aus dem Zwölffingerdarm zurück in den Magen und reizt hier dann die Magenschleimhaut und erzeugt mehr Magensäure. Das kann durch eine Fehlfunktion der Magenausgangs entstehen oder es ist Folge von Magen-OPs.
Alkohol reizt ebenfalls die Magenschleimhaut, besonders hochprozentiger und natürlich Säuren und Laugen.

Eine weitere sehr seltene Form der Gastritis ist die sogenannte Riesenfaltengastritis. Bei dieser Erkrankung vergrößern sich die Schleimhautfalten des Magens. Dadurch entsteht ein deutlicher Eiweißverlust. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Eine Magenschleimhautentzündung kann auch Folge einer Erkrankung an Morbus Crohn sein. Das ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.

Symptome

Symptome der akuten Gastritis

Hier gilt als Leitsymptom plötzliche Magenschmerzen. Meist ziehende Schmerzen, manchmal auch drückende oder kneifende Schmerzen im Oberbauch, die sich bei Drücken auf diese Stelle noch verstärken lassen, treten auf. Unter Umständen sind auch Rückenschmerzen möglich. Weiter sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Aufstoßen und eine sehr aufgeblähter Bauch möglich. Selten treten auch Sodbrennen und Erbrechen auf.

Symptome der chronischen Gastritis

Betroffene merken hier von oft lange nichts. Es treten, wenn überhaupt nur leichte Beschwerden wie Aufstoßen, Blähungen und Völlegefühl auf. Unbehandelt kann sich ein Magengeschwür, ein Zwölffingerdarmgeschwür oder sogar Magenkrebs entwickeln. Bei der Typ A Gastritis kann sich eine Blutarmut mit den Symptomen Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Schwäche entwickeln.

Wichtig: Wer öfter unter Magenschmerzen, Übelkeit oder anderen Verdauungsproblemen leidet, sollte dies immer beim Arzt zeitnah abklären lassen! Alle genannten Symptome können auch durch andere Erkrankungen hervor gerufen werden! Was genau dahinter steckt, kann nur der Arzt feststellen!

Achtung:
Plötzlich auftretende Magenschmerzen mit Übelkeit und Schwitzen können auch Anzeichen eines Herzinfarktes sein! Bitte ruft sofort einen Arzt! Hier liegt ein Notfall vor!
Ein weiteres Szenario, das den Notarzt erfordert ist das Erbrechen von Blut! Dies kann in Form von sogenanntem Kaffeesatzerbrechen auftreten oder es ist frisches, rotes Blut erkennbar. Dies kann auf Schleimhautblutungen, Geschwüre, Risse in der Schleimhaut oder blutende Krampfadern in der Speiseröhre hindeuten. Auch der Stuhl kann dann schwarz verfärbt sein. Es kann zu erheblichen Blutverlusten mit der Gefahr eines Kreislaufschocks kommen!

Diagnose der Magenschleimhautentzündung

Arzt mit Touchscreen sucht Gastritis

Zunächst wird der Arzt euch nach den Beschwerden, Ernährungsgewohnheiten, der Einnahme von Medikamenten bei Vorerkrankungen befragen. Daran schließt sich meist eine Tastuntersuchung an. Einen entzündeten Magen kann man im linken Oberbauch ertasten und bei Schmerzhaftigkeit erhärtet dies die Diagnose. Manchmal wird auch eine Ultraschalluntersuchung des Oberbauches durchgeführt, um Gallensteine auszuschließen. 

Gastroskopie (Magenspiegelung)

In manchen Fällen, besonders bei chronischer Magenschleimhautentzündung, wird die Diagnose durch eine Magenspiegelung gesichert. Dabei wird dem Patienten ein dünner flexibler Schlauch durch den Mund in die Speiseröhre und dann weiter in den Magen und Zwölffingerdarm geschoben. Mittels einer Kamera betrachtet der Arzt dort die Beschaffenheit der Magenschleimhaut und der Schleimhaut der Speiseröhre und des Zwölffingerdarmes. Von Stellen, die ihm auffällig erscheinen, entnimmt er winzige Gewebeproben mit sehr kleinen Instrumenten in dem Schlauch der eingeführt wurde. Die Gewebeproben werden anschließend im Labor untersucht. Auch der Nachweis der Infektion mit Helicobacter pylori kann so erbracht werden.

Therapie der verschiedenen Gastritisformen

Therapie der akuten Gastritis

Meide alles, was die Magensäureproduktion anregt! 
>> Alkohol, Rauchen, bestimmte Medikamente, wie Schmerzmittel und Entzündungshemmer (hier natürlich mit dem Arzt absprechen!), Kaffee, Fruchtsäfte und Limonaden, scharfe Gewürze, Fettiges, Gebratenes, Geräuchertes und Süßes.

Während der ersten zwei bis drei Tage einer akuten Gastritis verschlägt es einem meist den Appetit. Wenn kein Hungergefühl besteht, sollten nur sehr kleine Mahlzeiten eingenommen werden.
Lebensmittel wie Zwieback, Haferschleim, gekochter Reis, fettarme Suppen oder Kartoffelbrei, trockenes Weißbrot, fettarme Milch und Milchprodukte gelten im allgemeinen als gut verträglich. Aber hier muss jeder selbst heraus finden, was ihm bekommt.

Wichtig: Der Erkrankte sollte auf jeden Fall ausreichend trinken! Allerdings sind hier nur Wasser und milder Tee zu empfehlen. Kamillentee ist zwar nicht gerade die Gourmetklasse, was den Geschmack angeht, ist aber sehr zu empfehlen! Er beruhigt den Magen und hilft die Schleimschicht wieder aufzubauen! 

Medikamente

Mittel, die die Magensäure neutralisieren oder deren Ausschüttung verhindern oder vermindern können helfen, die Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess beschleunigen.
Hier gilt: Die Einnahme von Medikamenten mit dem Arzt besprechen und seinen Empfehlungen folgen! Auch wenn es solche Medikamente rezeptfrei in der Apotheke gibt, ist es angebracht die Einnahme mit dem Arzt zu besprechen! Nur er kann entscheiden, welches Mittel geeignet ist!

  • Antazida sind Medikamente, die die Magensäure neutralisieren. Es handelt sich um Calcium-, Magnesium- oder Aluminiumsalze.(Maaloxan, Gaviscon, Riopan …)
  • H2-Antihistaminika verringern die Magensäureproduktion (Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Nitazidin)
  • PPI’s (Protonenpumpenhemmer) blockieren die Produktion von Magensäure noch stärker (Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Rabeprazol, Lansoprazol)
  • bei starker Übelkeit und Erbrechen: Prokinetika wie Domperidon, Metoclopramid oder pflanzliche Mittel
  • vielleicht kommen auch krampflösende oder verdauungsfördernde, besonders pflanzliche Mittel in Frage. Hie solltet ihr den Empfehlungen des Arztes folgen!

Hausmittel

  • Vielen Betroffenen hilft eine angepasste Ernährung schon sehr.
  • Die gute alte Wärmeflasche ist oft hilfreich (Vorsicht mit dem Heizkissen! Nicht überwärmen!)
  • Der Leibwickel ist etwas aus der Mode gekommen, hilft aber ausgezeichnet: Leinentuch mit warmen Wasser tränken, auswringen, auf den schmerzenden Magen legen, darüber zunächst ein trockenes Baumwolltuch und dann eine warme Wolldecke. Wickel wenigstens eine Stunde einwirken lassen!
  • Und dann ist da ja noch die antiquierte Rollkur:
    Morgens nüchtern 1 Tasse ungesüßten warmen Kamillentee trinken, dann nacheinander jeweils 5 Minuten auf den Rücken, die linke Seite, die rechte Seite und den Bauch legen. So kommt der Tee und seine Wirkstoffe im Magen überall hin und kann helfen, die Schleimhaut wieder aufzubauen.
  • Auch das Einnehmen von Heilerde hilft, die Magensäure zu neutralisieren.
  • Der Magenbrei ist ebenfalls zu empfehlen: 2 bis 3 Esslöffel geschrotete Leinsamen mit etwas Wasser zu einem dünnflüssigen Brei kochen und mit viel Flüssigkeit, am besten Tee, auslöffeln.
  • Haferschleim: 3 bis 4 Esslöffel feine Haferflocken mit 1/4 Liter Wasser aufkochen, etwas kochen lassen, eventuell mit wenig Salz würzen und den warmen Schleim langsam essen.
  • gemischter Heiltee: 1 Teelöffel Kamillenblüten, 1Teelöffel Pfefferminzblätter und 1Teelöffel Melissenblätter mischen, mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und zu den Mahlzeiten trinken.

Therapie der chronischen Gastritis

Typ A Gastritis - Therapie

Diese Form der Gastritis ist nicht heilbar. Ihr liegt eine Fehlprogrammierung im Immunsystem zu Grunde.
Es wird symptomatisch behandelt. Eine magenfreundliche Ernährungsweise ist hier dringend zu empfehlen. 
Auch hier kommen je nach Sachlage manchmal säureneutralisierende oder säurehemmende Medikamente zum Einsatz (Antazida, H2-Antihistaminika, Protonenpumpenhemmer).
Bei dieser Form der Gastritis liegt fast immer ein Vitamin B12 – Mangel vor. Das lebenswichtige Vitamin muss dann in regelmäßigen Abständen gespritzt werden. Wichtig sind: regelmäßige Kontrolluntersuchungen, denn das Risiko für Magenkrebs erhöht sich durch die Erkrankung.

Typ B Gastritis - Therapie

Dieser Form der Gastritis liegt so gut wie immer eine Infektion mit Helicobacter pylori zu Grunde. Das bloße Vorhandensein des Erregers ist aber noch kein Grund für eine Therapie. Erst beim Auftreten von Beschwerden, dem Vorkommen von Magenkrebs in der Familie oder der Notwendigkeit dauerhaft Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einzunehmen empfehlen die meisten Ärzte eine sogenannte Eradikationstherapie um dem listigen Magenbewohner den Garaus zu machen.
Dabei werden verschiedene Antibiotika in Kombination mit einem Protonenpumpenhemmer gegeben. Manchmal wird auch ein Bismutsalz dazu kombiniert. Diese Medikamentenkombinationen werden für 7 bis 14 Tage eingenommen. Welche Kombinationen zum Einsatz kommen hängt unter anderem davon ab, ob beim Patienten Resistenzen gegen eines oder mehrere der Antibiotika vorliegen oder ob es Unverträglichkeiten gibt.
Achtung: Lasst euch in der Apotheke genau erklären, wie die Antibiotika ein zu nehmen sind, welche Nebenwirkungen häufig auftreten und was sonst noch zu beachten ist. Einige Antibiotika dürfen beispielsweise nicht mit Milchprodukten gemeinsam eingenommen werden, andere hingegen machen die Haut lichtempfindlicher und sorgen für Hautrötungen bei Sonnenbestrahlung.

Nach etwa 6 Wochen wird der Arzt überprüfen ob ihr den Helicobacter pylori auch wirklich losgeworden seit. Bei neun von zehn Patienten funktioniert die Therapie. Im Erwachsenenalter steckt man sich nur sehr selten neu mit Helicobacter pylori an.

Typ C Gastritis - Therapie

Hier steht die Ursachenbeseitigung an erster Stelle. Magenreizende Medikamente sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Wer wegen einer anderen Erkrankung dauerhaft Medikamente einnehmen muss, die die Magenschleimhaut belasten, sollte diese Medikamente zusammen mit einem Protonenpumpenhemmer einnehmen. Meist wird ein solches Medikament heute sofort mit einem Protonenpumpenhemmer kombiniert. Wichtig ist, Verdauungsprobleme immer bei Arztbesuchen wegen anderer Erkrankungen mit anzusprechen, damit der Arzt die Dosierung des Protonenpumpenhemmers wenn nötig anpassen kann. 

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