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Die gastrale Säuretasche

gastrale Säuretasche

Einführung

Die Gastrale Säuretasche, im englischsprachigen Raum auch Acid Pocket genannt, ist derzeit bei Gastroenterologen ebenso wie bei Sodbrennen Geplagten in aller Munde.
Sie ist der Hauptverdächtige im Kriminalfall therapieresistenter Reflux und mindestens ein wichtiger Zeuge im Fall Zwerchfellbruch. Vor allem ist die gastrale Säuretasche aber eines, ein lange nicht erkanntes Problem bei der Therapie von Reflux und Speiseröhrenentzündung. Dies hält den therapierenden Ärzten ebenso vor Augen, dass da so manches schief läuft, bei der Diagnose und Behandlung von Reflux, wie die Tatsache, dass die >>Generation GERD<< nicht ihre einzige Baustelle ist!
Aber was ist das nun, eine gastrale Säuretasche und was hat das alles mit Sodbrennen zu tun?

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Was ist eine gastrale Säuretasche und wie entsteht sie?

Kurz nachdem wir etwas gegessen haben, bildet sich unterhalb des unteren Speiseröhrenschließmuskels auf dem Nahrungsbrei eine Ansammlung von Säure, die gastrale Säuretasche oder Acid Pocket. 

Bei einer Refluxkrankheit kann nun der Inhalt dieser Tasche, nämlich die Magensäure, in die Speiseröhre gelangen und sogenanntes postprandiales (nach der Nahrungsaufnahme) Sodbrennen auslösen.

Ebenso verdächtig ist in diesem Fall auch ein Zwerchfellbruch, der dazu führen kann, dass der Inhalt der Säuretasche in die Speiseröhre gelangt.

Und schließlich kommt auch noch der stille Reflux, also das gasförmige Aufsteigen von Magensäure und Pepsin in Speiseröhre, Rachen und Nase, ins Spiel. Auch hierbei ist die gastrale Säuretasche ein interessanter Erklärungsversuch.

Auch beim Thema Sodbrennen und Sport sollte immer an die gastrale Säuretasche gedacht werden.

Was heißt das für Reflux Betroffene?

Zunächst einmal heißt es, dass diese gastrale Säuretasche uns wahrscheinlich das Sodbrennen nach dem Essen verschafft. Es steigt uns also nicht mit Säure und Pepsin vermischter Nahrungsbrei in die Speiseröhre sondern Magensäure und Pepsin pur. Das schädigt die Schleimhaut unserer Speiseröhre intensiver. Säure pur ist schlicht ätzender als Säure mit Nahrungsbrei verdünnt.

Diese Tatsache erklärt, warum Refluxbeschwerden nach einer Mahlzeit oft am ausgeprägtesten sind, obwohl der gesamte Mageninhalt zu dieser Zeit am wenigsten sauer ist (weil die Säure ja durch den Nahrungsbrei verdünnt wird).

Auch kann es zu Problemen bei einer Hiatushernie, also einem Zwerchfellbruch kommen, wenn die gastrale Säuretasche durch den Zwerchfellbruch hinauf in die Speiseröhre gedrückt wird.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Säuretasche dort zu halten, wo sie hingehört, im Magen.

Der gastrale Säuremantel - der kleine Bruder der gastralen Säuretasche

Neuesten Untersuchungen zur Folge gibt es aber nicht nur die gastrale Säuretasche sondern auch einen gastralen Säuremantel. Das heißt, dass der pH-Wert im Magen nach einer Mahlzeit nahe der Magenwände, generell niedriger ist als tiefer im Magen, wenn auch nicht so niedrig, wie in der gastralen Säuretasche.
Anscheinend geht es bei Reflux also um ein lokales Problem!

Es stellt sich hier dann die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, den pH-Wert im gesamten Magen zu erhöhen, so wie es PPI, H2-Blocker und Antazida tun.

Die Entdeckung der gastralen Säuretasche eröffnet neue Therapiemöglichkeiten

 Steigerung der Eigenbewegung des Magens 

Die gastrale Säuretasche und der aus ihr resultierende Reflux könnte zum Einen behandelt werden, indem man die Eigenbewegung des Magens, seine Motilität erhöht, was zu einer besseren Durchmischung des Mageninhalts führen soll.

Diese Strategie wurde in kleinen Studien untersucht, in denen es gelang, den Säuregehalt des aufsteigenden Refluxes zu reduzieren. Man hat dafür Azithromycin benutzt. Das ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide. Da dieses Antibiotikum aber Wechselwirkungen mit sehr vielen anderen Medikamenten eingeht, ist seine Nutzung zur Steigerung der Magenmotilität schon aus diesem Grunde nicht sinnvoll. Außerdem sollte niemand Antibiotika unkontrolliert und dauerhaft einnehmen. In Ermangelung passender Medikamente bleibt die Behandlung der Beschwerden durch Reflux mittels motilitätssteigernder Medikamente zunächst Zukunftsmusik.

Alginate gegen die gastrale Säuretasche

Ein bereits heute möglicher Weg ist die Nutzung von Alginaten, zur Behandlung von aufsteigender Säure aus der gastralen Säuretasche. Alginate schwimmen quasi auf der Säuretasche. Es fehlt eine Art Deckel auf dem Mageninhalt, der den Reflux verhindert. Einen solchen Deckel könnte man mit Alginaten herstellen. Alginate fallen bei Säurekontakt aus und bilden eine gallertartige Schicht auf dem Mageninhalt. Hierdurch wird die Acid-Pocket ausgeschaltet und Reflux-Episoden reduziert.

Gastroenterologen um Dr.Matthias Müller vom Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen haben dies auch in einer Studie belegt. Es handelte sich um eine prospektive, multizentrische, nicht-randomisierte Studie an 155 Reflux Betroffenen mit mindestens einjähriger PPI-Dauertherapie, die mit ihrer Behandlung nicht zufrieden waren. Die Probanden wurden über 14 Tage mit einem Alginat nach Bedarf (bis zu 4 Mal täglich) behandelt. Man erfasste die Häufigkeit der Symptome in der Woche vor der Therapie und in der zweiten Behandlungswoche. Die Probanden gaben ihre Zufriedenheit mit der Therapie vor Beginn und am Ende der Studie auf einer 5-Punkt-Likert-Skala an(1 bedeutete: sehr unzufrieden, 5: zufrieden).

verbesserter Schlaf und weniger Symptome

Die Therapie mit einem Alginat führte bei 72% der Probanden zu gesteigerter Therapiezufriedenheit bei allen Reflux-Symptomen und bei Schlafstörungen!

Damit ist eine Reflux-Blockade mit einem Alginat eine sehr wirksame und sichere Möglichkeit bei Durchbruchssymptomen von Reflux Betroffenen unter PPI-Therapie.

Alginate auf dem Medikamentenmarkt bei der Bekämpfung der gastralen Säuretasche

Das wohl bekannteste Alginat ist Gaviscon. Dieses Medikament gibt es in verschiedenen Darreichungsformen von Kautabletten über Dosierbeutelchen (Sachets) bis zu Flüssigzubereitungen in Flaschen. Es existieren auch Lutschtabletten, die unter dem Label Gavinatura vermarktet werden. Auch hier soll eine Schutzschicht auf der Magenschleimhaut gebildet werden. 

Gaviscon Advance vs. Gaviscon Dual

Es wird immer wieder die Gaviscon-Advance-Version als wirksamer angepriesen. Eine Dosis von 10ml enthält 1g Natriumalginat und 200 mg Kaliumhydrogenkarbonat, das sind also 106mg Natrium und 78 mg Kalium. 
Das Natriumalginat liegt hier also in doppelter Dosierung vor, als beim Dual-Produkt. Hier könnte eine Erklärung für die höhere Wirksamkeit liegen.

Inhaltsstoffe

Bei Natriumalginat handelt es sich um ein Salz der Alginsäure. Es ist der Lebensmittelzusatzstoff E 401, (CAS Nr: 9005-38-3) und wird zur Verdickung und als Geliermittel eingesetzt. Man stellt damit hauptsächlich Eiscreme und Marmelade her.
Seine Summenformel lautet:
(C6H7O6Na)n  (C6H7O6Na)n  (C6H7O6Na)n
Hiervon enthält das Advance-Produkt die doppelte Menge.

Das Avance-Produkt enthält außerdem Kaliumhydrogenkarbonat.
2KHCO3 → K2CO3+H2O+CO2↑
Dabei handelt es sich um den Lebensmittelzusatzstoff E501.

Gaviscon-Dual enthält pro Beutelchen hingegen nur 500mg Natriumalginat + 213mg Natriumhydrogenkarbonat + 325mg Calciumkarbonat.

Natriumhydrogenkarbonat? Das war doch … richtig!    NaHCO3!       Natron!
Das ist genau das Mittel, dass wir nicht mehr einnehmen sollten! War das nicht so?

2NaHCO3 → Na2CO3+CO2+H2O   

Calziumkarbonat ist veraltet gesprochen kohlensaurer Kalk. Es dient denn auch hier der Neutralisation von Magensäure.          CaCO3

 Bilanz

Die Mittel aus der Gaviscongruppe sind wirksam und auf dem Arzneimarkt weit verbreitet. Beschäftigt man sich aber mit den Inhaltsstoffen, so ist eine Mischung aus zwei Lebensmittelzusatzstoffen im Falle der Advance-Variante ebenso wenig vertrauenerweckend wie die Beimischung des guten alten Natrons in der Dualvariante. Und es stellt sich auch die Frage, was den nicht gerade geringen Preis an solchen Gemischen rechtfertigt. Außerdem enthält Gaviscon Parabene. Seid ihr also allergisch auf Parastoffe, besser Finger weg. Dabei handelt es sich übrigens um eine Allergie auf Konservierungsstoffe, die in vielen Medikamenten und Kosmetika eingesetzt werden. Sollte eure Haut sich röten und jucken, solltet ihr das Mittel nicht mehr einnehmen. Wenn die Hauterscheinungen nach ein paar Tagen nicht abklingen, solltet ihr zum Arzt gehen.

In seltenen Fällen kann es auch zum anaphylaktischen Schock kommen. Dabei treten solche Hauterscheinungen schnell und massiv auf, hinzu kommen Luftnot und Kreislaufschwäche, Schwindel und Erbrechen sowie Durchfälle. Hier muss sofort der Notarzt gerufen werden!

Achtung:

Bei Gaviscon Advance enthält jede Einzeldosis 106 mg Natrium und 78 mg Kalium. Solltet ihr das Mittel mehrmals täglich einnehmen, so schlägt das ganz schön auf die Natriumbilanz. Das heißt, wenn ihr eine salzarme Diät einhalten müsst, weil ihr an Herzschwäche leidet, eine eingeschränkte Nierenfunktion habt oder ihr sogenannte Schleifendiuretika (Mittel, die Kalium im Körper ansammeln, um entwässernd zu wirken und so Ödeme verhindern und den Blutdruck etwas senken) einnehmen müsst, solltet ihr vor Einnahme von mehr als einem Sachet mit eurem Arzt sprechen und die Natriummenge in die Tagesgesamtbilanz einfließen lassen.

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Refluthin

Hierbei handelt es sich um eine Mischung von Calciumkarbonat und Magnesiumkarbonat mit Feigenkaktusextrakt.
Opuntia ficus indica, der Feigenkaktus, ist den meisten von uns als Zimmerpflanze bekannt. Er stammt ursprünglich aus Mexico ist aber inzwischen auch in Südeuropa beheimatet. Sowohl seine Früchte, die Kaktusfeigen als auch seine Blätter sind essbar. 
Die Schleimstoffe aus den Blättern des Feigenkaktus sollen einen beruhigenden Schutzfilm bilden, der die Schleimhaut der Speiseröhre schützt.

1 Kautablette enthält: 450mg Calciumcarbonat, 50mg Magnesiumcarbonat, 75mg Feigenkaktusextrakt (OPUNXIA 70) als Wirksubstanzen.

Kaktusfeigen am Feigenkaktus
Bild von Andrea Ilk auf Pixabay

Bilanz

Die Dosierungen von Calcium-und Magnesiumcarbonat sind mit anderen Antazida vergleichbar. Was allerdings die 75mg Feigenkaktusextrakt angeht, so können hier keinerlei Vergleiche angestellt werden. Die nähere Zusammensetzung von OPUNXIA 70 ist natürlich Betriebsgeheimnis. Somit besteht auch keine Vergleichbarkeit mit den Natriumalginaten des anderen genannten Präparates. Ein Verweis im Beipackzettel bezüglich Nierenfunktionsstörungen bleibt wage und lässt keine weiteren Schlüsse zu. Der Preis von um die 11€ für 48 Kautabletten ist moderat. Allerdings ist das Medikament noch nicht lange auf dem Markt und es fehlt an Erfahrungsberichten.

Achtung:

Reflutin darf nicht verwendet werden, wenn ihr unter einer erblichen Fructoseintoleranz leidet, bei Nierensteinen und Nierenfunktionsstörungen, zu hohen Calciumkonzentrationen in Blut oder Urin oder einem zu niedrigen Phosphatspiegel im Blut. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten das mittel nicht einnehmen.

Wikungsweise von Alginaten bei der Ausschaltung der gastralen Säuretasche

Kaliumhydrogenkarbonat, Natriumhydrogenkarbonat und Calziumkarbonat + Magnesiumkarbonat neutralisieren alle samt Magensäure. Sind also auch Bestandteil anderer Antazida.
Aber gerade Kaliumhydrogencarbonat aber natürlich auch das Natriumhydrogenkarbonat ist bei Magenbeschwerden ungünstig, weil es bei Kontakt mit Magensäure (HCl) Kohlendioxid freisetzt. Dabei kann es zu Bauchschmerzen, Blähungen und Aufstoßen kommen. Wir erinnern uns, deshalb sollten wir unser Sodbrennen besser nicht mehr mit dem altbewährten Natron behandeln! 
Was aber rechtfertigt den Einsatz oder besser die Beimischung relativ veralteter Antazida zu Alginaten? Aus meiner Sicht ist das unsinnig und kontraproduktiv. Wären es wenigstens Schichtgitterantazida, die nur dann wirken, wenn der pH-Wert wirklich einen bestimmten Wert über- bzw. unterschreitet, so ergäbe das Ganze einen Sinn. So aber ruiniert die Beimischung dieser Substanzen nur, den durchaus sinnvoll erscheinen Versuch, die Salzsäure aus der gastralen Säuretasche dort zu halten, wo sie hingehört.
Ein Gaviscon sehr ähnliches Produkt ist Reluba Sodbrennen Liquid von Janus Medica. Es enthält neben Alginat Calciumcarbonat und Kaliumbicarbonat.

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Fazit

Die auf dem Markt befindlichen Alginate können die gastrale Säuretasche da halten, wo sie hingehört. Das ist für Schwangere, Menschen mit Refluxkrankheit, bei denen eine sogenannte Therapielücke in der Nacht auftritt, Betroffene von Sodbrennen durch einen Zwerchfellbruch und natürlich auch all jene, die einen PPI aus Langzeitanwendung ausschleichen wollen oder müssen eine Chance, ihre Speiseröhre und ihr Portemonnaie zu schützen. Denn Produkte die direkt die Speiseröhrenschleimhaut überziehen wie Ziverell, das auf der Basis von Hyaluronsäure arbeitet, sind teurer und schützen zwar die Speiseröhre vor der aufgestiegenen Säure aber hindern die Säure nicht am Aufsteigen.

Dennoch sind die enthaltenen Antazida aus der Mottenkiste bedenklich und wahrscheinlich auch eher unnötig. 

Wenn denn schon ein Antazidum beigegeben werden muss, dann sollte es wenigstens ein Schichtgitterantazidum sein, dass verhindert, das wir unsere Magensäure zu stark verdünnen, denn es kann den pH-Wert des Magens zwischen 3 und 5 halten. In der Gitterstruktur sind  die Salze zunächst fest gebunden. Im sehr sauren Milieu des Magens löst sich die Struktur der Salze langsam auf. So wird eine verlängerte Wirkzeit erreicht und ein konstanter pH-Wert im Magen.

Ist Reflux nun aber tatsächlich ein zumindest zu Teilen lokales Problem und die gastrale Säuretasche hat eine Schlüsselrolle, so muss die Frage erlaubt sein, ob es denn sinnvoll ist, den pH-Wert im gesamten Magen zu erhöhen (mittels PPI), wenn das Problem oben drauf sitzt.

Über die Autorin
Bild autorin

Andrea Barbara Kuhl arbeitet als Medizinjournalistin und Autorin. Sie ist die Gründerin und Chefredakteurin von Magenkompass. Nach Abschluss eines naturwissenschaftlichen Studiums mit Diplom begann sie sich für Medizinjournalismus zu interessieren und machte ihn zu ihrem Beruf. Als Betroffene von Magen-Darm-Erkrankungen weiß sie, worüber sie schreibt.

Quellen

Dent J et al.: Accuracy of the diagnosis of GORD by
questionnaire, physicians and a trial of proton pump

Rohof WO et al.: Effect of azithromycinonacid reflux,
hiatus hernia and proximal acid pocket in the postprandial period. Gut 2012; 61 (12): 1670–1677

De Ruigh A et al: Gaviscon double Action Liquid (Antazid and Alginate) is more effective than antacid in controlling post – prandial oesophageal acid exposure in GERD Patients: a double-blind crossover study. Aliment Pharmacol Thier 2014;40 (5): 531-537.

Müller et al (2018): Alginat bei Bedarf als Add-on bei unzureichendem Effekt von Protonenpumpen-Hemmern bei Patienten mit gastroösophagealer Reflux-Krankheit; Deutsche medizinische Wochenschrift, DOI: 10.1055/a-0736-5959

Randomised clinical trial: alginate (Gaviscon Advance) vs. placebo as add-on therapy in reflux patients with inadequate response to a once daily proton pump inhibitor

First published: 22 February 2016